Große Brennnessel urticaria dioica

Die Brennnessel wird auch „Königin der Wildkräuter“ genannt, weil sie sehr vielseitig verwendbar ist. Sie verändert ihr Aussehen im Laufe des Lebens kaum.

Gewöhnliche Schafgarbe achillea millefolium

Die Schafgarbe ist an ihren gefiederten Blättern eindeutig zu erkennen. Sie ist sehr aromatisch. Eine Frühjahrskur zur Reinigung und Entschlackung mit Schafgarbe, Brennnessel und Löwenzahn ist sehr zu empfehlen.

Gewöhnlicher Feldsalat valerianella locusta

Der Feldsalat ist den meisten nur vor der Blüte bekannt. Er ist viel aromatischer als der Feldsalat aus dem Supermarkt.

Klettenlabkraut galium aparine

Das Klettenlabkraut ist besonders anhänglich. Trotz dieser Kletteneigenschaft kann man es kleingeschnitten einem Salat beimengen.

Wiesenlabkraut galium mollugo

Das Labkraut sieht als junge Pflanze ganz anders aus, als wenn es blüht. Die Triebspitzen schmecken leicht nussig.

Gemeiner Löwenzahn taraxacum sect. ruderale (früher: taraxacum officinale)

Die Löwenzahnblätter sind das ganze Jahr über vorhanden. Die jungen Blätter entwickeln die Bitterstoffe erst nach und nach, und sind daher als frisches Grün im Salat sehr schmackhaft.

Gewöhnliche Nachtkerze oenothera biennis

Die leuchtend gelben Blüten der Nachtkerze locken mit ihrem Duft viele Schmetterlinge an, insbesondere Falter.

Klatschmohn papaver rhoeas

Die Samen des Klatschmohn sind als Gewürz geeignet. Mit den leuchtend roten Blüten mit ihrem zerknitterten Aussehen kann man einem Gericht hübsche Farbakzente verleihen

Gewöhnliche Pfeilkresse lepidium draba, früher: cardaria draba

Die Pfeilkresse ist, sparsam verwendet, ein leckerer Brotbelag. Zuviel davon kann jedoch Magenbeschwerden verursachen.

Gewöhnlicher Natterkopf echium vulgare

Der zweijährige Natterkopf zeigt im ersten Jahr nur die Blattrosette. Die jungen Blüten sind rosa und werden, wenn sie älter werden, blau. Sie eignen sich gut als Dekoration.

Kanadisches Berufkraut erigeron canadensis

Die ganz jungen Blätter des kanadischen Berufkrauts kann man in den Salat schneiden.

Feldmannstreu eryngium campestre

Der Felmannstreu steht unter Naturschutz. Aus dem eigenen Garten geerntet, kann man aus den ganz jungen Triebspitzen ein Gemüse kochen.

Gemeine Akelei aquilegia vulgaris

Der Bütenkopf der Akelei sieht immer aus, als würde er den Insekten zunicken. Die Akelei ist leicht giftig. Ihre ursprüngliche Farbe ist blau. Die vielfältigen Farben und Formen sind durch Zucht entstanden.

Echter Dost origanum vulgare

Sein holziger Stängel gibt dem Grill- oder Backgut eine aromatische Note.

Bärlauch allium ursinum

Alle Pflanzenteile des Bärlauchs können in der Küche verwendet werden.

Wilde Karde dipsacus fullonum

Die Wilde Karde ist ein Wintersteher. So können die Vögel die übrigen Samen fressen.

Wilde Möhre daucus carota

Die jungen Blätter der Wilden Möhre haben einen intensiven Petersiliengeschmack.

Wiesenbocksbart tragopogon pratensis

Alle Pflanzenteile bis auf die Samen sind essbar. Aus den Trieben kann ein Wildgemüse gekocht werden.

Waldbingelkraut mercurialis perennis

Das Waldbingelkraut ist leicht giftig und hat ein abführende Wirkung.

Spitzwegerich plantago lanceolata

Der Spitzwegerich kann als „Wiesenpflaster“ auf kleinere Verletzungen aufgebracht werden.

Breitwegerich plantago major

Die jungen Blätter des Breitwegerich kann man in den Salat schneiden. Er kann gleich angewendet werden wie der Spitzwegerich, ist aber nicht so heilkräftig.

Gewöhnlicher Reiherschnabel erodium cicutarium

Die jungen Blättchen können in den Salat geschnitten werden.

Taubenkropfleimkraut silene vulgaris

Die ganztägig geöffneten Blüten verströmen in den Nachtstunden einen kleeartigen Duft, um die Insekten anzulocken.

Echtes Salomonsiegel polygonatum odoratum

Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.