Gemeine Akelei aquilegia vulgaris

Der Bütenkopf der Akelei sieht immer aus, als würde er den Insekten zunicken. Die Akelei ist leicht giftig. Ihre ursprüngliche Farbe ist blau. Die vielfältigen Farben und Formen sind durch Zucht entstanden.

Wiesenbärenklau heracleum sphondylium

Der Wiesenbärenklau ist im Gegensatz zu seinem giftigen Bruder, dem Riesenbärenklau, essbar. Seine jungen Blätter können roh in den Salat geschnitten werden. Sein Pflanzensaft kann aber auf der Haut allergische Reaktionen hervorrufen.

Bärlauch allium ursinum

Alle Pflanzenteile des Bärlauchs können in der Küche verwendet werden.

Einjähriges Berufkraut erigeron annuus

Ein Tee aus seinen Blüten wirkt harn- und schweißtreibend.

Kanadisches Berufkraut erigeron canadensis

Die ganz jungen Blätter des kanadischen Berufkrauts kann man in den Salat schneiden.

Waldbingelkraut mercurialis perennis

Das Waldbingelkraut ist leicht giftig und hat ein abführende Wirkung.

Zweiblättriger Blaustern scilla bifolia

Aus dem Blaustern wurde früher Rattengift hergestellt. Er wurde aber in schwächerer Dosierung als Herzmedikament eingesetzt.

Wiesenbocksbart tragopogon pratensis

Alle Pflanzenteile bis auf die Samen sind essbar. Aus den Trieben kann ein Wildgemüse gekocht werden.

Große Brennnessel urticaria dioica

Die Brennnessel wird auch „Königin der Wildkräuter“ genannt, weil sie sehr vielseitig verwendbar ist. Sie verändert ihr Aussehen im Laufe des Lebens kaum.

Echter Dost origanum vulgare

Den holzigen Stängel des Echten Dost kann man zum Grillen verwenden.

Dürrwurzalant inula conyzae

Der Dürrwurzalant ist ein absoluter Bienenmagnet. Die Blätter und Blüten sind essbar, und in der Heilmedizin wirkt er schweißtreibend.

Feldmannstreu eryngium campestre

Der Felmannstreu steht unter Naturschutz. Aus dem eigenen Garten geerntet, kann man aus den ganz jungen Triebspitzen ein Gemüse kochen.

Gewöhnlicher Feldsalat valerianella locusta

Der Feldsalat ist den meisten nur vor der Blüte bekannt. Er ist viel aromatischer als der Feldsalat aus dem Supermarkt.

Herbstzeitlose colchicum autumnale

Die Herbstzeitlose ist giftig. Ihr Aussehen erinnert an Krokus oder Safran, die jedoch beide eine andere Blütezeiten haben. Im Frühling kommen die Blätter, im Herbst blüht sie.

Echtes Herzgespann leonurus cardiaca

Ein Tee mit Herzgespann wirkt beruhigend und stärkt das Herz.

Echte Kamille matricaria chamomilla

Ein Tee aus Blüten, Kraut und/ oder Samen wirkt wie bei der Strahlenlosen Kamille sehr beruhigend, wirkt jedoch noch zusätzlich entzündungshemmend.

Strahlenlose Kamille matricaria discoidea

Die Strahlenlose Kamille kann wie die Echte Kamille verwendet werden, ist jedoch nicht so aromatisch.

Wilde Karde dipsacus fullonum

Die Wilde Karde ist ein Wintersteher. So können die Vögel die übrigen Samen fressen.

Kornrade agrostemma githago

Die Samen der Kornrade sind stark giftig. Sie wurde fast ausgerottet und steht in Deutschland auf der roten Liste.

Klettenlabkraut galium aparine

Das Klettenlabkraut ist besonders anhänglich. Trotz dieser Kletteneigenschaft kann man es kleingeschnitten einem Salat beimengen.

Wiesenlabkraut galium mollugo

Das junge Labkraut sieht als junge Pflanze ganz anders aus, als wenn es blüht. Die Triebspitzen schmecken leicht nussig.

Echtes Labkraut galium verum

Das ganze Kraut ist essbar. Die gelben Blüten setzen einen hübschen Akzent im Salat

Gewöhnlicher Löwenzahn taraxacum sect. ruderale (früher taraxacum officinale)

Aus den Blütenblättern kann man Honig machen.

Wilde Malve malva sylvestris

Aus den Blüten und Blättern kann man einen schleimlösenden Hustentee machen.

Klatschmohn papaver rhoeas

Die Samen des Klatschmohn sind als Gewürz geeignet. Mit den leuchtend roten Blüten mit ihrem zerknitterten Aussehen kann man einem Gericht hübsche Farbakzente verleihen

Kalifornischer Goldmohn eschscholzia californica

Ein Tee aus dem Kraut wirkt beruhigend und schlaffördernd.

Wilde Möhre daucus carota

Die jungen Blätter der Wilden Möhre haben einen intensiven Petersiliengeschmack.

Gewöhnliche Nachtkerze oenothera biennis

Die leuchtend gelben Blüten der Nachtkerze locken mit ihrem Duft viele Schmetterlinge an, insbesondere Falter.

Gewöhnlicher Natterkopf echium vulgare

Der zweijährige Natterkopf zeigt im ersten Jahr nur die Blattrosette. Die jungen Blüten sind rosa und werden, wenn sie älter werden, blau. Sie eignen sich gut als essbare Dekoration.

Breitblättrige Platterbse lathyrus latifolius

Aus den grünen Samen -Erbsen- der Breitblättrigen Platterbse kann man ein Gemüse kochen.

Gewöhnliche Pfeilkresse lepidium draba, früher: cardaria draba

Die Pfeilkresse ist, sparsam verwendet, ein leckerer Brotbelag. Zuviel davon kann jedoch Magenbeschwerden verursachen.

Echtes Salomonsiegel polygonatum odoratum

Die Pflanze ist in allen Teilen giftig.

Gewöhnliche Schafgarbe achillea millefolium

Die Schafgarbe ist an ihren gefiederten Blättern eindeutig zu erkennen. Sie ist sehr aromatisch. Gemeinsam mit Brennnessel und Löwenzahn ist die Schafgarbe für eine Frühjahrskur geeignet.

Taubenkropfleimkraut silene vulgaris

Die ganztägig geöffneten Blüten verströmen in den Nachtstunden einen kleeartigen Duft, um die Insekten anzulocken.

Gewöhnliche Vogelmiere stellaria media

Die Vogelmiere ist das ganze Jahr über grün. Das Kraut schmeckt ein wenig nach rohem Mais. Ihre weißen Sternchenblüten verschönern jeden Salat.

Breitwegerich plantago major

Die jungen Blätter des Breitwegerich kann man in den Salat schneiden. Er kann gleich angewendet werden wie der Spitzwegerich, ist aber nicht so heilkräftig.

Spitzwegerich plantago lanceolata

Der Spitzwegerich kann als „Wiesenpflaster“ auf kleinere Verletzungen aufgebracht werden.